Dass Handlungsbedarf besteht, zeigte sich dabei ganz unmittelbar: Nach einem Starkniederschlagsereignis am Vortag waren Oberboden und sogar Steine von den angrenzenden steilen Ackerflächen auf die Wirtschaftswege und bis in den Bereich der Straße gespült worden. Gleichzeitig konnten bei der Begehung geeignete Standorte für dezentrale Maßnahmen zum Wasser- und Sedimentrückhalt identifiziert werden.
In den kommenden Wochen prüft das GeoTeam die aufgenommenen potenziellen Maßnahmenstandorte und ergänzt das bestehende Konzept. Anschließend sollen erste Maßnahmen zeitnah umgesetzt werden. Ein Flächeneigentümer stellte bereits im Rahmen der Diskussion eine Teilfläche seiner landwirtschaftlichen Nutzfläche für die mögliche Umsetzung von Maßnahmen zur Verfügung. Auch der Bauhof erklärte sich bereit, Maßnahmen zeitnah in Eigenregie umzusetzen.
Die Begehung zeigt, wie aus dem gemeinsamen Austausch konkrete Schritte entstehen können: Durch das Engagement von Gemeinde, Bürgerinnen und Bürgern, Landwirten und Flächeneigentümern lassen sich vor Ort passende Maßnahmen entwickeln und zügig umsetzen, ganz im Sinne der Initiative boden:ständig.