Zusätzlich zur Arbeit auf den landwirtschaftlichen Flächen wurde ein Maßnahmenkonzept erstellt wie das Wasser am besten in der Landschaft zurückgehalten oder umgeleitet werden kann, so dass es keinen Schaden an Wohnhäusern oder der städtischen Infrastruktur anrichtet. Robert Vandré vom Büro Schmidt und Partner stellte das Maßnahmenkonzept vor. Dabei betonte er, dass es eine Diskussionsgrundlage darstelle und Änderungsvorschläge möglich sowie willkommen seien. Aufgrund der Steilheit des Geländes ist es schwierig durch Dämme oder Becken Regenrückhalte zu schaffen. Je flacher das Gelände, desto mehr Volumen kann ein Damm oder ein Becken rückstauen. Deswegen geht es hier im Projektgebiet vor allem darum das Wasser dorthin zu leiten, wo es keinen Schaden anrichtet oder es soweit zu bremsen, dass es sich in der Fläche ausläuft. Maßnahmen können sein Erosionsschutzstreifen wie Hecken, Pufferstreifen aus Grünland, Feldraine etc. oder eine Flurumlegung bei der Acker- und Grünlandflächen getauscht werden. Dort wo in Gräben oder von Wegen viel Wasser abfließt, können Abschläge mit einem Steinfang eine sinnvolle Maßnahme zur Verlangsamung des Abflusses sein.
Mit 31 Personen war die Veranstaltung gut besucht und die Diskussion entsprechend angeregt. Es wurden einige Maßnahmen zusätzlich aufgenommen und einige vorgeschlagene Maßnahmen etwas angepasst. Das Konzept wird nun überarbeitet und demnächst geht es in die Abstimmung mit den Grundstückseigentümern.
Vielversprechende Zwischenergebnisse in Ludwigsstadt
gemeinsam diskutiert und weiterentwickelt
Datum
19. März 2024
Regierungsbezirk
Oberfranken