Im Zentrum stehen Fragen nach der Qualität und Regenerationsfähigkeit der Böden, nach Flächenverbrauch und Versiegelung, nach multifunktionalen Nutzungskonzepten sowie nach den politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen einer gemeinwohlorientierten Bodenordnung. Vorträge, Workshops und Diskussionsforen beleuchten den Boden als Spiegel gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse – zwischen Wachstum und Begrenzung, Eigentum und Gemeingut, Freiwilligkeit und Ordnungspolitik. Die Tagung versteht sich als Impulsraum für eine „Bodenwende“, die ökologische Tragfähigkeit, soziale Gerechtigkeit und ökonomische Verantwortung miteinander verbindet. Ausgangspunkt der Tagung sind Ergebnisse und Thesen aus Projekten des Wissenschaftlichen Kuratoriums der Bayerischen Akademie Ländlicher Raum (ALR). Ziel ist es, das Thema Boden als politisches Zukunftsfeld im öffentlichen Diskurs zu verankern und zur Formulierung konkreter Handlungsempfehlungen beizutragen.
Quelle/weitere Informationen: Bayerische Akademie Ländlicher Raum