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Treffen der Landwirte und Bodenansprache

Wie lassen sich erosionsgefährdete und schwer zu bewirtschaftende Böden nachhaltig stabilisieren - in Theorie und Praxis.

Projekt: Salmsdorf
Foto: 8 Personen stehen in einem Raum mit Holzdecke und gefließtem Boden vor einer Theke
Salmsdorfer Landwirte treffen sich zum Austausch
© Helmut Döhler (DöhlerAgrar)

Am 10.08. trafen sich die Salmsdorfer Landbewirtschafter im Bürgerhaus. Nach einem Bericht über den  Stand des Konzeptes zu ingenieurökologischen Maßnahmen wurden im gemeinsamen Austausch die Schwerpunkte von Erosion und Bodenabtrag angesprochen. Welchen Einfluss haben die Geologie, die Böden und Topographie ?  Mit welchen Maßnahmen kann eine Verbesserung der Bodenstabilität erreicht werden? Auch die Bodenchemie war Thema. So wurde beschlossen anhand von Bodenprofilen, verbunden mit Bodenanalysen eine standortkundliche Analyse  zu machen.

Ergänzend zum Treffen im August, wurden am 20. September 5 Bodenprofile angeschaut. Alle Bodenprofile zeigten zunächst eine 30 bis 70 cm dicke Sandschicht. Darunter liegt eine Schicht aus graugrünem und darunter aus rotem Letten. Beide Tonschichten bilden eine Stauschicht, die in den Senken zu Staunässe führt. Die Böden bieten ein mittleres Ertragspotenzial, sind aber sehr schwer zu bewirtschaften.

Bei der Besichtigung wurde auch über den passenden Anbau (Zwischenfrüchte, Hauptkulturen und Sätechnik) gesprochen. In allen Profilen gab es auffallend wenige Regenwürmer, meist nur tiefgrabende Arten. Ein Profil zeigte deutlich, wie wichtig Tiefwurzler für solche Problemböden sein können.

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