Auftakt der Exkursion war im Rathaus von Flachslanden. Dort stellten Herr Bürgermeister Henninger und der Biologe Herr Meßlinger die Hintergründe und Herausforderungen dar und zeigten zusätzlich konkrete Lösungsansätze und Entwicklungspotenziale auf. Seit dem großen Hochwasser im Jahr 2016 hat der Markt Flachslanden erhebliche Anstrengungen unternommen, die Situation in den Griff zu bekommen: Gräben und Gewässer wurden ökologisch aufgewertet und in einen nachhaltigeren Zustand überführt - mit Blick auf die Biodiversität, den Wasserrückhalt und den Erosionsschutz. So wurden unter anderem Störschwellen in Entwässerungsgräben eingebaut, Kleinstrückhalte geschaffen, Gewässer renaturiert und leistungsfähige landwirtschaftlich bewirtschaftbare Dammbauwerke errichtet, um den Abfluss in der Flur gezielt zu drosseln.
Im Anschluss an die Einführung im Rathaus ging es ins Gelände, wo die überwiegend in Eigenregie des Marktes umgesetzten Maßnahmen besichtigt wurden. Dabei entstand ein intensiver und praxisnaher Austausch, in dem die Übertragbarkeit und Umsetzungsmöglichkeiten für Neuhof an der Zenn eingehend diskutiert werden konnten.
Die Teilnehmenden dankten der Marktgemeinde Flachslanden für den offenen und informativen Austausch und den fachlichen Input. Zum Abschluss überreichte Frau Bürgermeisterin Wust Herrn Bürgermeister Henninger und Herrn Meßlinger ein kleines Präsent mit ausgewählten Produkten aus Neuhof an der Zenn. Sie betonte, dass die gewonnenen Eindrücke und Erkenntnisse eine wertvolle Grundlage für die Umsetzung weiterer eigener Maßnahmen im Projekt darstellen.