Programminhalte und Referenten
Werner Vogt-Kaute (Naturland) stellt die Rispenhirse mit einer Untersaat als mögliche Kultur im Umgang mit Trockenheit vor. Dr. Hans Peter Maurer (Universität Hohenheim) gibt Einblicke in die Färberdistel – eine wiederentdeckte, bis zu drei Meter tiefwurzelnde und trockenheitstolerante Kulturpflanze – und beleuchtet Potenziale in Züchtung, Anbau und Vermarktung. Zudem werden Erfahrungen mit mehrjährigem Kleegrasanbau im dritten Nutzungsjahr diskutiert. Am Bodenprofil erläutert Moritz Böhm (Bioland) den Beitrag zum Humusaufbau sowie Fruchtfolgewert und Grenzen.
Der Betrieb
Der Biohof Schleerieth bewirtschaftet rund 50 Hektar nach Naturland-Richtlinien auf der fränkischen Trockenplatte. Angebaut werden u. a. Getreide, Kleegras, Körnerleguminosen, Körnermais sowie Rispenhirse und Färberdistel. Hauptstandbein ist eine Legehennenhaltung sowie Nudelherstellung und eine Direktvermarktung. Mehr über den Betrieb finden Interessierte im Betriebsporträt.
Bitte wetterangepasste Kleidung mitbringen.
Quelle/weitere Informationen (ausführliches Programm, Anmeldung): Humusklimanetz