Anhand jahrelang durchgeführter Versuche zeigt Michael Popp die Flächen mit unterschiedlichen Möglichkeiten auf. Hier werden mögliche Wege angesprochen und kein System oder Patentrezept. Jeder kann seine eigene Lösung für sich und den Betrieb erarbeiten. Jeder Boden ist anders und erfordert eigene Ansätze!
Aus Popps eigener Erfahrung:
"Die Umstellung der Bodenbearbeitung auf Direkte Aussaat führte zu Misserfolgen auf den Feldern. Der durch 40 Jahre einseitige Bewirtschaftung einher geführte Zustand des Boden konnte damit nicht umgehen und bekam zu wenig Luft. Als nächstes lockerte ich den Boden wieder mehr und stellte den Betrieb auf Bio um. Nur so war es wirtschaftlich möglich Kleegras mit in die Fruchtfolge zu bekommen. Kleegras lockert und durchwurzelt den Boden kostenlos und baut so wie keine andere Kultur viel Wurzelmasse auf.
Anfangs versuchte ich diesen Aufwuchs direkt dem Boden zur Verfügung zu stellen, jedoch war das für diesen ein zu schwieriger Verdauungsprozess. So wurde dann die finale Möglichkeit gefunden den Aufwuchs zu kompostieren um ihn dann gezielt auf die Felder zu bringen. Jetzt wird Kompost aus Holz und Kleegras für den eigenen Betrieb hergestellt und damit gedüngt. Durch diese Maßnahme vor Ort konnte wieder sehr gesunder Boden mit vielen Inhaltsstoffen wachsen. Zugleich entstand ein gutes Verfahren wie man Gras ohne Tierhaltung sinnvoll und gut verwenden kann".
Seminarablauf ist wie folgt geplant:
Beginn: 9:00 Uhr – Theoretischer Teil bis ca. 10:30 Uhr, anschließend Praxis auf dem Feld.
Bitte Gummistiefgel und feste Kleidung für die Felder-Sichtung mitbringen. Die Möglichkeit zum Umziehen ist gegeben.
Die Humushof-Stiftung unterstützt die Kosten für dass Seminar, so dass dieses für 50 € pro Teilnehmer angeboten werden kann.
Geplant sind dieses Frühjahr noch folgende Seminartage:
13. Februar 2026
20. Februar 2026
27. Februar 2026
06. März 2026
13. März 2026
Quelle/weitere Informationen und zur unkomplizierten Anmeldung: Humushof-Stiftung - Seminarreihe 2026